07.07.21 - Vandalismus an der Neuanpflanzung!

Klaus Frohn von der AG Kermesbeere erhielt eine Email vom Forstamt, mit äußerst unschönem Inhalt.
Konkret handelt es sich um einen Fall von Vandalismus, an der Kulturfläche am Trimm Dich Pfad in Sandhausen. Hier wurde der Zaun um die Neuanpflanzung, auf der Länge von circa 20 Metern, aufgeschnitten und entfernt.
Dieser Vorfall ist besonders ärgerlich, da wir alle in den vergangenen Wochen enorm viel Arbeit und Energie in diese Fläche investiert haben. Durch den fehlenden Zaun hatten Rehe und Wildschweine, freien Zugang zu den Setzlingen und haben es sich schmecken lassen. Jeder von uns weiß, wie enorm wichtig jeder einzelne Setzling in der Zukunft sein wird.
Daher unsere Bitte an Alle!
Wenn jemand verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die im Zusammenhang mit diesem Fall von Vandalismus stehen könnten, dann teilen Sie uns dies bitte mit.
Wir dürfen es auf keinen Fall tatenlos hinnehmen, dass unsere Arbeit derart perfide sabotiert wird.
Bitte halten Sie, wenn Sie im Wald unterwegs sind, ein Auge auf die Umzäunungen und geben Sie uns Bescheid, wenn Sie etwas beobachten das ihnen ungewöhnlich vorkommt.
Vielen Dank!

Leserbrief in der RNZ vom 11.05.2021
“Wie kam es zu dem Aus für das Nachwuchsteam?”

Die Abmeldung der U 23 Mannschaft des SV Sandhausen war bereits mit dem Weggang von Frank Löning beschlossene Sache. Damals wurden wirtschaftliche Problemstellungen angeführt.
(siehe hierzu Pressemitteilung des SV vom 30.12.2020)

Jetzt wird die Abmeldung mit der noch nicht vorhandenen Beschlussfassung des Gemeinderats in Sachen Erweiterung um Platzkapazitäten begründet. Na ja …

Tatsache ist aber, und da muss man dem SV Sandhausen Recht geben, dass eine umfassende Information der Bürgerschaft über die Ergebnisse des runden Tischs bisher ausgeblieben ist. In Pandemiezeiten hätte dies längst online, notfalls auch über eine Beilage in den Gemeindenachrichten, erfolgen können. Die erarbeiten Varianten müssen planerisch dargestellt, Eingriffe in Waldbestand bemessen, etwaige Ausgleichsflächen dargestellt werden. Bisher wissen die Bürger*Innen nur bruchstückhaft über mögliche Alternativen und rechtliche Schwierigkeiten Bescheid. Die Information und Transparenz in diesem Verfahren ist von enormer Bedeutung, übereiltes Handeln des Gemeinderates ist nicht angezeigt.

Petra Weiß, Sandhausen
Bürgerinitiative
Pro-Waldschutz

Da ist uns etwas aufgefallen.

Am Tag nach der Bürgermeisterwahl in Sandhausen gibt der SV Sandhausen in einer Pressemitteilung bekannt, dass die U23 Mannschaft abgemeldet werden muß.
Als Grund wird angegeben, dass die derzeit zur Verfügung stehenden Platzkapazitäten nicht mehr ausreichend seien.
Zusätzlich sei die nach wie vor ungeklärte Situation und Beschlusslage im Gemeinderat bezüglich des Neubaus von zwei weiteren Trainingsplätzen Grundlage für diese Entscheidung.

ABER:
In einer Mitteilung auf der Homepage des SV Sandhausen vom 30.12.2020 wurde ebenfalls die Abmeldung der gleichen Mannschaft bekannt gegeben, damals allerdings aus finanziellen Gründen aufgrund der Corona Pandemie.

Ein Schelm wer Böses dabei denkt.


Links zu den Berichten finden Sie hier:

12.05.21: RNZ “Wer ist schuld am Aus des Nachwuchsteams?”

11.05.21: Kraichgau Lokal: “SV Sandhausen zieht seine U23 Mannschaft für die Saison 21/22 vom Spielbetrieb zurück”

10.05.21: RNZ “U-23 Mannschaft vom Spielbetrieb abgemeldet.”

30.12.20: SVS1916.de “Fank Löning verlässt den SVS”

Wir stellen vor:

Waldvision für Nußloch

Wir sind eine Gruppe von Menschen aus und um Nußloch, die eines verbindet: Die Sorge um den Nußlocher Gemeindewald in Kombination mit der Hoffnung, dass es noch nicht zu spät für ein Umdenken ist. Wir können und wollen vor den aktuellen Veränderungen, wie sie im Nußlocher Wald festzustellen sind, nicht die Augen verschließen.

Unser gemeinsames Interesse ist es, auf die Möglichkeit einer naturnahen Waldbewirtschaftung in Nußloch aufmerksam zu machen und bei einer möglichen Umsetzung zu unterstützen.

Wir fühlen uns den zukünftigen Generationen verpflichtet und wollen einen Beitrag leisten, um den Folgen des Klimawandels entgegen zu wirken. Für unsere Nachfahren wünschen wir uns, dass sie im Naturraum Wald ähnliche Erfahrungen machen können, wie wir sie in unserer Kindheit selbst machen durften.

Wir wollen helfen, dass die Gemeinde Nußloch ihrem eigenen Anspruch, eine moderne und attraktive Wohngemeinde zu sein, gerecht werden kann.

Wir sind parteipolitisch und weltanschaulich neutral.

Wir stellen vor:

Klaus Frohn

Klaus Frohn will “Problem Kermesbeere” im Hardtwald an der Wurzel packen.

Link: RNZ vom 05.03.2021

Beim Kampf gegen die Kermesbeere braucht es vor allem ganz viele Helfer.
Wer helfen möchte kann sich unter Kermesbeere2021@freenet.de mit Klaus Frohn in Verbindung setzten.

Kommentar zum Bericht der RNZ vom 08.10.2020

Wer als BürgerIn davon ausging, dass die Waldentnahme längst ausgeglichen ist, ging fehl.
Dass die Sandhäuser Gemeindeverwaltung nach 12 (!!!) Jahren den Ausgleich für die Waldfläche hinter dem Hardtwaldstadion angeschoben hat, ist zwar am Ende löblich, dennoch handelt es sich nur um die Einlösung einer rechtsverbindlichen Verpflichtung aus dem Bebauungsplan von 2008.
Erst auf Nachfrage eines Mitglieds aus der Bürgerinitiative in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung kam das Thema wieder auf den Tisch und wurde nun abgesegnet.
Auch der Gemeinderat hatte hier keine allzu große Wahlmöglichkeit bei der Abstimmung, wollte er die Baumaßnahmen aus 2008 doch ausgeglichen haben. Nun hat man mit Hilfe fiktiver Ökopunkte und einer Aufwertung von bestehenden Wald  – und Feldflächen, den Ausgleich hergestellt.

 Was bleibt, ist, dass
– es für BürgerInnen in den vergangenen 12 Jahren keinen Ausgleich gab
– Entsiegelungen von bisher befestigten Flächen nicht stattfinden
– die Waldfläche auf Sandhäuser Gemarkung nun tatsächlich um die Größe von  mind. 2  Fußballfeldern dezimiert ist.

Für mich persönlich stellt es nicht gerade  die größte Vertrauensbasis für den nächsten „Runden Tisch“ dar, wenn es derartige Altlasten gibt, die nach so langer Zeit erst angegangen werden.

Sofern es überhaupt alternative Standorte für 2 weitere, neue Fußballfelder gibt, dann müssen gleichzeitig auch die Ausgleiche mitbesprochen werden.

Petra Weiß
Sprecherin BI Pro-Waldschutz